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Wie baue ich Mitarbeitervertrauen durch effektives Onboarding auf?

Aktualisiert: 12. Juni

Nach dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" gehört meiner Ansicht nach nicht zu einer gesunden geschäftlichen Partnerschaft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Aber wann beginnt ein neuer Mitarbeiter Vertrauen zu seinem Arbeitgeber aufzubauen?


Ein strukturiertes Onboarding ist sicherlich sehr wichtig und wird oft von Unternehmen unterschätzt. Der Startzeitpunkt für Vertrauen beginnt jedoch schon viel früher: bei deiner Arbeitgebermarke! In diesem Artikel erfährst du, was die Arbeitgebermarke mit dem Vertrauen deines Mitarbeiters zu tun hat und wie du das Onboarding so umsetzt, dass das Vertrauen deines neuen Mitarbeiters sich weiter festigt.

Wie setze ich das Onboarding für Vertrauen vom Mitarbeiter um?

Vertrauen durch eine stabile und authentische Arbeitgebermarke aufbauen


Zu einer Arbeitgebermarke gehören viele verschiedene Bereiche wie beispielsweise die Unternehmenskultur, die Unternehmensvision, die Kommunikation und die Benefits. Ohne eine starke Arbeitgebermarke, die alle internen Mitarbeiter führt, verhalten sich alle Mitarbeiter individuell nach eigenem Ermessen. Das ist nicht sehr vertrauenserweckend und führt zu Unsicherheiten. Aus meiner Sicht gehört dieser Aspekt ganz klar zum Recruiting, damit Bewerber direkt wissen, ob sie zu diesem Unternehmen passen.


Eine gut definierte Arbeitgebermarke schafft nicht nur Klarheit und Orientierung für bestehende Mitarbeiter, sondern zieht auch die richtigen Talente an. Wenn Bewerber schon im Vorfeld erkennen können, ob sie mit den Werten und der Kultur des Unternehmens übereinstimmen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass neue Mitarbeiter von Anfang an motiviert und engagiert sind.


Dies legt den Grundstein für ein erfolgreiches Onboarding, da neue Mitarbeiter sich schneller einleben und ein stärkeres Vertrauen in das Unternehmen entwickeln können. Eine authentische und stabile Arbeitgebermarke wirkt somit wie ein Anker, der sowohl bestehende als auch neue Mitarbeiter fest mit dem Unternehmen verbindet und das Vertrauen nachhaltig stärkt.



5 Regeln für mehr Vertrauen des Mitarbeiters


1. Die Arbeitgebermarke mit allen Teilbereichen ehrlich, klar und übersichtlich für alle Bewerber und Mitarbeiter aufbauen.

Eine transparente und ehrliche Kommunikation der Arbeitgebermarke hilft dabei, ein solides Fundament des Vertrauens zu schaffen. Bewerber und Mitarbeiter sollten ein klares Bild davon haben, wofür das Unternehmen steht und welche Werte es vertritt.


2. Die Arbeitgebermarke als Grundstein für die Recruiting-Maßnahmen verwenden, um die richtigen Mitarbeiter anzusprechen.

Nutze die Arbeitgebermarke gezielt in deinen Recruiting-Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die neuen Mitarbeiter gut zur Unternehmenskultur passen. Dies erleichtert das Onboarding und stärkt das Vertrauen der neuen Mitarbeiter von Anfang an.


3. Führungskräfte und Teams regelmäßig zu allen relevanten Teilen der Arbeitgebermarke informieren.

Führungskräfte und Teams sollten kontinuierlich über die Unternehmenskultur und die damit verbundenen Werte informiert und geschult werden. Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter wissen, welche Werte vom Unternehmen erwartet werden und wie diese praktisch umgesetzt werden sollen.


4. Umfragen zur Arbeitgebermarke intern und extern starten

Führe regelmäßig Umfragen sowohl innerhalb des Unternehmens als auch bei Bewerbern durch, um Feedback zur Arbeitgebermarke zu sammeln. Diese Rückmeldungen helfen dabei, die Marke stetig zu verbessern und den Erwartungen der Mitarbeiter und Bewerber gerecht zu werden.


5. Eine verlässliche 360-Grad-Feedbackkultur einführen

Etabliere eine regelmäßige und verlässliche 360-Grad-Feedbackkultur. Diese ermöglicht es Mitarbeitern, umfassendes Feedback zu geben und zu erhalten, was das Vertrauen in die Transparenz und Fairness des Unternehmens stärkt.


Indem du diese Regeln befolgst, schaffst du eine solide Basis für Vertrauen und Zufriedenheit in deinem Unternehmen. Mitarbeiter, die sich in ihrer Arbeitsumgebung wohlfühlen und Vertrauen in die Unternehmensführung haben, sind engagierter und tragen aktiv zum Erfolg des Unternehmens bei.





Wie baue ich Mitarbeitervertrauen durch effektives Onboarding auf?


Jeder neue Mitarbeiter erwartet das er wichtig ist und gewertschätzt wird. Ein strukturiertes und empathisches Onboarding ist eine Art der Wertschätzung und einer herzlichen Aufnahme in das Team ins Unternehmen. Das Onboarding ist vielmehr als nur die Einarbeitung des Mitarbeiters.


Das Onboarding ist viel mehr als nur die Einarbeitung des Mitarbeiters


1. Das Onboarding dient dem Kennenlernen der Unternehmenskultur

Während des Onboardings lernen neue Mitarbeiter die Unternehmenskultur, gemachte Versprechen, das Team kennen und erhalten Feedback. Sie erfassen sogar die unterschwellige Stimmung im Unternehmen. Je reibungsloser und positiver diese Phase gestaltet ist, desto mehr Vertrauen wird aufgebaut, und der neue Mitarbeiter bleibt gerne im Unternehmen.


2. Das Onboarding braucht Struktur und die Zeit des Kollegen/der Kollegin

Ein effektives Onboarding erfordert eine klare Struktur und ausreichend Zeit von erfahrenen Kollegen und Kolleginnen. Diese Unterstützung hilft neuen Mitarbeitern, sich schneller zurechtzufinden und fördert das Gefühl der Zugehörigkeit. Eine strukturierte Herangehensweise stellt sicher, dass alle wichtigen Informationen und Prozesse vermittelt werden, was das Vertrauen und die Zufriedenheit des neuen Mitarbeiters weiter stärkt.


3. Das Onboarding braucht einen glücklichen und empathischen Kollegen/Kollegin zur Einarbeitung

Ein glücklicher und empathischer Kollege oder eine Kollegin zur Einarbeitung ist entscheidend für den Erfolg des Onboardings. Diese Person kann den neuen Mitarbeiter nicht nur fachlich unterstützen, sondern auch emotional begleiten, was das Ankommen im Team erleichtert und das Vertrauen fördert. Empathie und eine positive Einstellung tragen wesentlich dazu bei, dass sich der neue Mitarbeiter willkommen fühlt und sich schneller in die Unternehmenskultur einlebt.




Häufige Fehler im Onboarding-Prozess und wie man sie vermeidet


Häufige Fehler im Onboarding-Prozess und wie man sie vermeidet

Ein effektiver Onboarding-Prozess ist entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Es gibt jedoch einige häufige Fehler, die vermieden werden sollten, um sicherzustellen, dass die besten Talente erfolgreich integriert und langfristig gebunden werden. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest, um gängige Fehler im Onboarding-Prozess zu vermeiden:


1. Unklare Erwartungen und Ziele

Ein häufiger Fehler ist das Fehlen klarer Erwartungen und Ziele während des Onboardings. Neue Mitarbeiter müssen wissen, was von ihnen erwartet wird und welche Ziele sie erreichen sollen.

Lösung: Kommuniziere klare Erwartungen und Ziele vom ersten Tag an. Stelle sicher, dass neue Mitarbeiter verstehen, was von ihnen erwartet wird und wie sie zum Erfolg des Unternehmens beitragen können.


2. Mangelnde Unterstützung und Ressourcen

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Fehlen ausreichender Unterstützung und Ressourcen während des Onboardings. Neue Mitarbeiter benötigen Zugang zu den notwendigen Ressourcen und Unterstützung, um ihre Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Lösung: Stelle sicher, dass neue Mitarbeiter Zugang zu den notwendigen Ressourcen und Unterstützung haben. Biete Schulungen und Mentoring-Programme an, um ihnen den Einstieg zu erleichtern.


3. Fehlende Integration ins Team

Ein weiterer häufiger Fehler ist die fehlende Integration neuer Mitarbeiter ins Team. Eine mangelnde Integration kann dazu führen, dass neue Mitarbeiter sich isoliert und unwohl fühlen.

Lösung: Fördere die Integration neuer Mitarbeiter ins Team. Plane Teamevents und Aktivitäten, um den Teamzusammenhalt zu stärken und neue Mitarbeiter willkommen zu heißen.




Zusammenfassung: Erfolgreiches Onboarding für langfristiges Vertrauen


Ein effektives Onboarding ist weit mehr als nur die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, die Unternehmenskultur zu vermitteln und neue Mitarbeiter nahtlos in das Team zu integrieren. Hier sind die Schlüsselkomponenten für ein erfolgreiches Onboarding:


1. Authentische Arbeitgebermarke

Stelle sicher, dass deine Arbeitgebermarke und die kommunizierten Werte ehrlich und repräsentativ für das tatsächliche Arbeitsumfeld sind. Eine zu große Diskrepanz zwischen den während des Bewerbungsprozesses gesetzten Erwartungen und der tatsächlichen Arbeitssituation kann schnell zu Enttäuschungen führen und das Vertrauen untergraben.


2. Strukturiertes Onboarding-Programm

Entwickle ein systematisches Onboarding-Programm, das neue Mitarbeiter schrittweise an ihre Aufgaben heranführt und sie in die Unternehmenskultur einführt. Stelle sicher, dass diejenigen, die die Einarbeitung durchführen, dafür qualifiziert und nicht überlastet sind. Eine gute Einarbeitung hilft neuen Mitarbeitern, sich schneller einzugewöhnen und produktiv zu werden.


3. Vertrauen durch klare Kommunikation

Offene und transparente Kommunikation ist der Schlüssel zum Aufbau von Vertrauen. Informiere neue Mitarbeiter klar und umfassend über ihre Aufgaben, Erwartungen und Unternehmensziele. Regelmäßige Updates und offene Gespräche helfen, Unsicherheiten abzubauen und Vertrauen zu stärken.


4. Kontinuierliche Unterstützung und Feedback

Biete kontinuierliche Unterstützung und regelmäßiges Feedback während der ersten Monate. Dies hilft neuen Mitarbeitern, sich weiterzuentwickeln und sich wertgeschätzt zu fühlen. Eine offene Feedbackkultur ermöglicht es, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen.




Fazit: Wie setze ich das Onboarding für Vertrauen vom Mitarbeiter um?


Die Wahl der richtigen Mitarbeiter ist nur der erste Schritt. Ebenso wichtig ist es, sicherzustellen, dass sie gut in das Unternehmen integriert und langfristig gebunden werden. Durch die Optimierung des Onboarding-Prozesses, den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke und die Implementierung eines effektiven Onboarding-Programms kannst du sicherstellen, dass dein Unternehmen die besten Talente anzieht und Vertrauen aufgebaut wird, das zu einer langfristigen Mitarbeiterbindung führt.




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Nina Rechtenbach

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